Ich liebe sie einfach – ja, ich liebe sie, aber...
... ich habe ziemlich oft Pech. Wenn ich die letzten 30 Jahre Revue passieren lasse, stelle ich fest, dass ich überwiegend Bruchware erwischt habe. Meine geliebten Eszet-Schnitten – einfach in der Mitte durchgebrochen! Das macht mich traurig.
„Na, wenn ich keine anderen Sorgen habe?“, könnte man jetzt fragen. Doch, habe ich! Aber es ist manchmal entspannend und beruhigend, belanglose Dinge wie eine kleine Sorge zu behandeln, anstatt darüber nachzudenken, wann mein Körper wohl die neue Spenderniere abstößt.
Eigentlich könnte es egal sein, ob die Scheiben gebrochen sind oder nicht. Sie landen ja eh im Magen. Aber nein, es ist eben nicht egal. Es ist dieses Gefühl der positiven Erwartung, wenn man die Packung öffnet: die knisternde Alufolie, die Vorfreude auf den Moment, in dem diese edle, gerippte Schokoladenscheibe auf meinem Toast landet – ich kann es kaum erwarten. Wenn ich dann Bruch vorfinde ... ja, das hatten wir schon: Es macht mich traurig, ein kleines bisschen zumindest.
Beiß ich dann aber in die knackigen Scheiben, die gerade noch auf meinem mit Butter bestrichenen Toast ruhten, ist die Welt wieder in Ordnung. Und das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Das ist kein Fail, das ist Freudentaumel! Eigentlich. Aber lasst euch trotzdem mal was mit der Verpackung einfallen, liebes Hersteller-Team.
Ein Wechselbad der Gefühle. Erst voller Freude, dann voller Enttäuschung, dann auf dem Toast und alles ist wieder gut. Meine geliebten Eszet-Schnitten (leicht verletzt):
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