Alles super, alles problemlos, aber ...
Ich möchte hier gar nicht lang um den heißen Brei herumschreiben. Mein alter Mercedes C180 (Baujahr 1999) ist nicht durch den TÜV gekommen, also brauchte ich ein neues Auto. Als armer Schriftsteller ist mein Budget natürlich begrenzt, daher schien das Auto-Abo von FINN für mich optimal.
Und genau das ist es auch – optimal. Das Auto-Abo lässt sich einfach und übersichtlich über deren Website finn.com abschließen. Was mir so gut gefällt: Ich muss nur tanken und bei Bedarf das Wischwasser nachfüllen. Ja, das war's schon, denn in dem Auto-Abo von FINN ist das hier enthalten:
☺︎ Versicherungsschutz: Eine vollständige Kfz-Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung ist immer dabei. Deine persönliche Schadensfreiheitsklasse spielt für den Preis keine Rolle. Im Schadensfall greift die vereinbarte Selbstbeteiligung (500 € bei Teilkasko und 1.000 € bei Vollkasko).
☺︎ Wartung und Verschleiß: Alle regulären Inspektionen, Wartungstermine und der Austausch von Verschleißteilen (z. B. Bremsen) sind komplett abgedeckt.
☺︎ Reifenservice: Der saisonale Reifenwechsel (Sommer-/Winterreifen) sowie der Ersatz bei normalem Reifenverschleiß sind inklusive. Bei meinem Auto sind Allwetterreifen drauf, da entfällt natürlich der saisonale Reifenwechsel.
☺︎ Zulassung und Steuern: FINN übernimmt die komplette Anmeldung des Fahrzeugs und die Kfz-Steuer ist bereits in der Rate enthalten.
☺︎ HU & AU (TÜV): Sollte während deiner Laufzeit die Haupt- und Abgasuntersuchung anstehen, werden die Kosten dafür übernommen.
Das ist er – der Hyundai i10 (Automatik), den ich liebevoll „Flitzpiepe“ nenne:
Kommen wir nun zum
„aber“
Bei der sehr pünktlichen Übergabe des Autos wurden viele Fotos für das Übergabeprotokoll gemacht. Außerdem erklärte mir der überaus nette Fahrer alles über das Auto, was man so wissen muss. Ich war hochkonzentriert und achtete auf jedes Wort, das der Fahrer mir mitteilte, denn so eine Übergabe eines Neuwagens mache ich nicht alle Tage. Erst am nächsten Tag, als ich mir den Wagen genauer ansah, stellte ich fest, dass er für einen Neuwagen ziemlich dreckig war.
Natürlich hätte ich das sofort bei der offiziellen Übergabe beanstanden können, jedoch war mein Gehirn einfach nur auf die intensive und gute Beratung fokussiert. Im Nachhinein, und wenn ich wirklich meckern will, komme ich zum Fazit: Ich kann das Auto-Abo von Finn absolut empfehlen, aber achtet bei der Übergabe darauf, dass der Wagen nicht so aussieht wie meiner. Sollte euer Wagen ähnlich dreckig sein, lasst das im Protokoll aufnehmen und beantragt bei Finn einen Gutschein für eine Waschanlage.
Und nun? Schaut euch doch mal auf der Website von FINN um und spielt ein bisschen mit den verschiedenen Konfigurationen herum ☺︎
Innen und außen: Dreckig und teilweise vermoost.
Update 08.06.2026:
Was mich am Hyundai i10 wirklich total stört, ist die unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung. Wenn ich in eine Tempo-30-Zone einfahre, wird das Schild korrekt im Display angezeigt und das Auto warnt mich per Piepton, sobald ich zu schnell bin. Verlasse ich die Zone jedoch und befinde mich wieder im 50er-Bereich, erkennt das Fahrzeug den Wechsel nicht – absolut gar nicht. Die Folge: Es piept ununterbrochen weiter, weil das System denkt, ich wäre immer noch in der 30er-Zone. Erst wenn ich später in einen Bereich mit Tempo 70 oder 100 komme, registriert der Wagen endlich, dass das Tempolimit von 30 aufgehoben ist.
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