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SEMIKOLON Notizbuch

Da macht das Schreiben mit Tinte und Feder richtig Spaß

Das Luxus-Notizbuch von SEMIKOLON aus dem Hause der Leuchtturm-Gruppe

Als ich dieses Notizbuch zum ersten Mal in den Händen hielt, war mein erster Gedanke: „Wow, das ist ein richtiges Buch!“ Dieser Impuls löste sofort eine kleine philosophische Reise in mir aus: Was macht ein „richtiges“ Buch eigentlich aus? In meinem Kopf lande ich da sofort bei alten Erstausgaben – wie zum Beispiel „Ein toter Taucher nimmt kein Gold“. Ich sehe mich noch als Zehnjährigen im Wohnzimmer stehen, wie ich in diesem Roman herumblätterte. Gelesen habe ich damals kaum ein Wort, aber die Haptik hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt: Ein stolzes, schweres Gewicht. Seiten, die nicht dick, aber unglaublich stabil wirkten. Und dann diese mysteriösen Fäden, die alle paar Seiten auftauchten. Aus reiner Neugier zog ich an einem dieser Fäden – genau in dem Moment, als meine Mutter das Zimmer betrat und mich mit panisch geweiteten Augen ansah. Heute weiß ich: Ich war kurz davor, die Handwerkskunst einer echten Bindung zu „prüfen“.

 

Qualität, die man spüren kann: Das SEMIKOLON Notizbuch

Warum erzähle ich diese alte Geschichte? Weil das Semikolon Notizbuch genau dieses Gefühl zurückbringt. Es ist nämlich ebenfalls fadengeheftet. Diese traditionelle Bindung sorgt nicht nur für Langlebigkeit, sondern auch für ein exzellentes Aufschlagverhalten. Ich muss das noch einmal betonen: Dieses Notizbuch ist unglaublich hochwertig verarbeitet!

 

Das Papier im Check: Ein Genuss für Füller-Fans

Die Seiten fühlen sich stabil und gleichzeitig geschmeidig an – eine Haptik, die zum Schreiben einlädt. Besonders für Fans von Füllhaltern ist das Papier eine echte Entdeckung: Saugstark, aber nicht zu sehr, und trotzdem sanft: Das Papier ist sehr tintenfreundlich, auch wenn es eine kleine Eigenheit hat: Die Tinte zieht recht zügig ein – das lasse ich aber nicht als Nachteil gelten.

 

Charaktervolles Schriftbild:
Durch das zügige Einziehen wirkt der Strich etwas satter. Wer eine feine F-Feder nutzt, erhält ein Schriftbild, das eher einer M- oder sogar B-Feder entspricht. Das gibt der eigenen Handschrift eine schöne Präsenz.

 

Sauberes Ergebnis:
Trotz der Saugfähigkeit gibt es kein Ausfransen der Tinte (kein Feathering) und absolut kein Durchschlagen auf die Rückseite (kein Bleeding). Es macht schlichtweg Spaß, die Feder über dieses Papier gleiten zu lassen. Man merkt, dass hier die Qualität der Verarbeitung nicht beim Einband aufhört, sondern sich in jedem einzelnen Blatt fortsetzt. Trotz des schnellen Einziehens franzt die Tinte nicht aus (kein Feathering) und drückt auch nicht auf die Rückseite durch (kein Bleeding).

 

Ein Highlight durch Verzicht:

Ein Detail hat mich besonders begeistert, und zwar etwas, das nicht da ist: Es gibt keine Einstecktasche am Ende des Buches. Was zunächst wie ein fehlendes Feature klingt, erweist sich beim Schreiben als Segen. Da die Tasche fehlt, liegen auch die letzten Seiten absolut flach und gerade auf. Kein Wackeln, keine Unebenheiten – einfach purer Schreibkomfort bis zum letzten Blatt.

 

Fazit:
Die Verarbeitung ist insgesamt richtig schön und erinnert an eine Zeit, in der Bücher noch für die Ewigkeit gemacht wurden. Auf jeden Fall einen Besuch wert: Die offizielle Homepage: https://www.semikolon.com

P.S.: Ein paar Wochen später sah ich dann den „toten Taucher“ auf VHS ☺︎

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